Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ran an die UFOs - Resümeé für November und neues Dezemberprojekt

Mein Novemberprojekt von "Ran an die UFOs, gehostet von Yvonet war ein Leichtes. Zur Vorschichte geht es hier.






Bereits Anfang November hatte ich es fertig und daraufhin etliche Male getragen.
Ich weiß gar nicht mehr was das Problem war, das Kleid so lange in unbeendetem Zustand zu lassen. Okay, eine Hürde war der Halsausschnitt, besser gesagt die Beschreibung desselben. Als ich das Kleid in 2014 begann, war ich mit Jersey noch nicht so vertraut und alles schien mir kompliziert. Kurz nach dem Zuschnitt muss die Jahreszeit gewechselt haben und dann wars geschehen, eine neues UFO war geboren.

In meinem Kleiderschrank befinden sich sogar zwei (!) Shirts nach diesem Schnitt, selbst das hatte ich irgendwie vergessen. An denen konnte ich die Ausschnittlösung abschauen, denn anhand der Nähanleitung von Burda hab ich es nicht mehr kapiert. Anscheinend war hier eine weitere Hürde, der Begriff "Kleid" im Unterschied zum Shirt.

Nun ist das Kleid aber fertig, und zum zweiten Mal in diesem Jahr freue ich mich nicht nur über das fertige und beendete Resultat, sondern auch über den wunderbaren und "wiederentdeckten" Schnitt. Und denke bereits über ein zweites Kleid in dieser Art nach!

Stoff: strukturierter Jersey (mit Polyesteranteil) vom Markt
Schnitt: Burda 10/2014

Yvonne sammelt hier und hier unbeendete, unfertige, kleiderschranklose und stiefmütterlich behandelte UFOs ein. Geben wir ihren eine wohlverdiente, zweite Chance auf ein besseres Leben!

Der Ausblick auf mein Dezemberprojekt: ein in knittrigem Zustand befindlicher halbfertiger Rock in Nadelstreifen. Feinste Wollqualität, Farbe: braun.




Den Rockbund habe ich mit Vliseline bebügelt. Leider wird das beim Tragen immer sehr schnell knitterig und faltet sich um. Hier suche ich noch nach einer praktikablen Lösung. Hat eine von Euch einen Tipp???

Ich schau auch gleich mal bei Gerti nach ...




Ob ein zugeschnittenes Futter bereits existiert habe ich auf die Schnelle noch nicht herausfinden können.
Der Schnitt ist aus der Knipmode 07/2013, in den ich die Taschen  selbst hineingebastelt habe. Ursprünglich wollte ich an den Taschenkanten ein Paspelband mitfassen. Mal schauen, wie ich das löse.


Mittwoch, 30. November 2016

Me Made Mittwoch* - Winterkleid


Als ich den grauen, strukturierten Steppstoff kaufte, hatte ich sofort ein ganz bestimmtes Schnittmuster vor Augen. Ein schlichtes Shirtkleid mit Nahttaschen aus der Knipmode12/2014.


Ein schlichtes Kleid mit einem raffinierten Schnitt. Die Nahtlinien, die im Vorderteil zum Saum hin etwas zulaufen, geben dem Kleid eine schöne Silhouette und (Form-) Stabilität. Anders, als wenn sie - wie gewöhnlich - seitlich und gerade verlaufen würden.

Die Fotos haben wir gestern im Einkaufszentrum vor dieser bezaubernden Kulisse gemacht.






An den Fotos seht Ihr, dass die Taschen ungeheuer bequem sind. Ich habe die ganze Zeit die Hände in den Taschen!


Hier noch mal der plastische Stoff aus der Nähe.


Die Schulterpasse habe ich mit einer silbernen Paspel abgesetzt. Hier rauscht das Foto ganz schön. Die Zwischenräume zwischen den "Kissen" sind keineswegs dunkler, sondern ebenfalls schlicht hellgrau..



Stoff: von Hüco, mit sehr hohem Polyesteranteil. Auf der Rückseite ist der Stoff ganz flutschig beschichtet, sodass man sich ein Unterkleid sparen kann.
Schnitt: Modell 18, Knipmode12/2014

Katharina begrüßt heute auf dem MeMadeMittwoch-Blog mit einem sehr hübschen, ausgestellten, retrohaften Kleid!!!



Donnerstag, 24. November 2016

Weihnachtskleid Sew Along 2016- Ideen und Rückblick und Sew Along 2.Teil

Schon wieder zweiter Teil des Weihnachtskleid Sew Along und ich habe es nicht mal zum ersten Treffen geschafft. Dabei steht mein - überschaubarer - Nähplan schon seit einiger Zeit fest. Aber dazu später.

Zuerst möchte ich Euch rasch meine bisherigen weihnachtlichen Outfits zeigen. Diese beschränken sich auch schon auf zwei Modelle. Davor die Jahre war ich noch Zaungast und habe mich noch nicht so richtig getraut mir festliche Klamotten zu nähen. Aber wenn man erst einmal damit anfängt gibt es kein Zurück mehr.


2014
das sogenannte Dodokleid, aus Burda 10/2012



Ich war so froh, endlich dieses Kleid umgesetzt zu haben.
Trotz etlicher Passformmängel fand ich mich damals chic. Ich habe es noch nicht entsorgt, vielleicht weil ich erst ein zweites Exemplar haben möchte. An Dodos Kleid kam es jedoch nie ran. Für eine eventuelle zweite Version würde ich eine ganz andere Stoffauswahl treffen, ich würde einen glatten Stoff (keinen fließenden) mit leichtem Stretch wählen.

2015
Beide Schnitte, Hose und Shirt sind aus Burdastyle 12/2013





Die Kombination liebe ich noch immer. Trotzdem habe ich die Hose viel zu selten an. Liegt vermutlich  daran, dass ich bislang keinen schlichten grauen Pulli dazu habe. Der bordeauxrote Pulli ist mir mit dem theatralischen Ausschnitt für den normalen Alltag zu speziell. Am Stoff mangelt es jedoch nicht, hahaha, zwei graue Jerseys liegen hier schon.


Mein Nähplan für dieses Jahr kam bei einem Nähkränzchen zustande, genauer gesagt war es eine Inspiration von Dir, liebe Yvonne!

Seit Jahren schon hüte ich diesen Stoff:



Kann man die Glitzerfäden erkennen??

Ein leicht plastischer Kunstfaserglitzerstoff, den ich mir sehr gut zu  nur (!!!) für einen festlichen Anlass vorstellen kann.

Der Schnitt:
Raven aus der letzten Ausgabe der "La Maison Victor". Eine Probeversion existiert auch schon:






Den plustrigen Stoff würde ich in diesem Fall ärmellos nähen. Und stattdessen einen Unterziehrolli dazu kombinieren. Stoff, Schnitt und auch der Unterziehrolli (gekauft) liegen hier schon. Also "Ran an die Buletten!"

Über Schnitte, Stoffe und Ideen zur Umsetzung wird sich bereits seit Sonntag hier ausgetauscht!!! Ich habe mir noch gar nicht richtig die Zeit genommen zu stöbern. Das muss ich dringend nachholen!




Dienstag, 22. November 2016

Herbstjacken-Knit-Along 2016 - Finale der Herzen oder aber "Der Weg ist das Ziel"

Seit einigen Tagen schiebe ich diesen Post vor mir her, ich wünschte, mein Beitrag zum Finale der Herzen hätte ein anderes Ende genommen. Eigentlich sah es auch sehr vielversprechend aus, .... aber leider muss ich vermelden, dass ich den Großteil meines Jäckchens noch einmal auftrennen und neu stricken werde.
Denn so wie es momentan aussieht, würde ich es nie anziehen und es würde als Leiche im Schrank verenden.

Beim letzten Treffen war der Stand folgender:


Es fehlten lediglich ein Vorderteil, ein Ärmel, das Zusammennähen und die Blende.

Nachdem ich alle Teile gestrickt hatte, überkamen mich erste Zweifel ob das Ganze zusammen genäht überhaupt einen Sinn ergeben würde. Normalerweise zeichne ich meist einen Schnitt und habe so eine Kontrolle. Ich strickte dieses Mal ausschließlich nach dem Buch.
Ich nähte also die Teile zusammen und es ergab einen Sinn! Alles passte gut zusammen. Bis auf die Ärmel, die unter den Achseln kneiften. Ich beschloss das Ganze kurz zu waschen.

Mist, Mist, Mist.

Nach dem Waschen war leider alles zu groß.
Die Ärmel zu lang. Die Passform im Eimer, das Gestrick zu labberig. Ich war komplett unzufrieden und kam mir wie eine blutige Anfängerin vor, die noch nie etwas von einer Maschenprobe gehört hat.




Das war vor einer Woche. Und mittlerweile habe ich mich etwas von dem Schock erholt und kann das Projekt erneuten in Angriff nehmen.

Das das Gestrick nach dem Waschen länger wird, hatte ich schon öfter, beispielsweise hier und hier . Beim Jodeljäckchen konnte ich die Ärmel an den Schultrn etwas einhalten und hochziehen. Die entstandene Falte sieht keiner und stört auch nicht. Und ja, den Mantel, der vorher eine Jacke war, trage ich irgendwie trotzdem gerne.
Aus diesem Grund stricke ich meist mit viiiel kleineren Nadeln als vom Hersteller angegeben. Das Stricken mit den angegebenen Nadeln ist für meine Hände allerdings viel angenehmer und leichter. Das Gestrick wird mitunter bretthart recht steif und erst nach dem Waschen dann richtig!
Aber diesen Luxus werde ich mir eher bei Tüchern geben können.

Mein Fazit des Ganzen. Ich übernehme den Entwurf der Jacke im Großen und Ganzen.
- Das Saumbündchen werde ich etwas höher und fester stricken. (Die Anleitung sieht vor, nach den Bündchen eine Reihe von Maschen zusammenzustricken, somit zu reduzieren. Besonders diese Stelle ist nach dem Waschen sehr weit geworden.
- Die Knopfleiste. Hier überlege ich noch wie ich sie verstärken kann.
- Die Ärmel kann ich so übernehmen. Nur die Länge werde ich etwas reduzieren und die Schulterschräge etwas flacher stricken.
- Die Länge. Das ganze Jäckchen soll etwas kürzer werden.

Auf ein Neues!  ... der Weg ist da Ziel  ...  Ich bin trotzdem sehr froh, mitgemacht zu haben!

Die Herbstjacken Knitalong Initiative wurde von Sylvia und Luise ins Leben gerufen. Vielen Dank für die nette Betreuung!
Bei Luise können hier die letzten Finalistinnen bewundert werden.